TONKASEIFE




Die Schichtseife ist mit den ätherischen Ölen Ylang Ylang und Lemongras beduftet. Der dunkle Teil ist mit  Tonkabohnenpulver braun gefärbt, während der helle Teil  ohne zusätzlichen Pigmente auskommt. Die ätherischen Öle harmonieren  gut  mit dem vanilleähnlichen Tonkaduft, der in der zwei Tage alten Seife sehr gut wahrnehmbar ist. Es  bleibt  abzuwarten, ob sich der Duft  hält.
REZEPT
Die Öle
  • 550 g helles Olivenöl
  • 200 g Kokosöl
  • 200 g Palmöl 
  •   50 g Rizinusöl
Die Zusätze
  • 1 Esslöffel Salz
  • 1 Esslöffel Tonkabohnenpulver  in 1/3 des Seifenleimes
  • 260 g Wasser
NaOH nach  http://www.soapcalc.net/calc/soapcalcwp.asp  mit 5% "Überschussfett"




Interessantes zur Tonkabohne

Der Duft der Tonkabohne erinnert an Vanille, Bittermandel, Kirschen und auch ein  wenig an Zimt. Die Bohne enthält wie z.B.  Waldmeister oder Kurkuma den Stoff  Cumarin.
Cumarin wirkt entzündungshemmend, abschwellend und durchblutungsfördernd.

Seit einigen Jahren darf die Bohne wieder in sehr kleinen Mengen in Deutschland auch  in Lebensmittel eingesetzt werden. In der Kosmetikindustrie findet sie vor allem als Duftstoff Verwendung. Mit Kaffeeöl und Tonkaöl gibt es auch schon ein Lipbalmrezept.
Die Bohne wächst  in Südamerika und Afrika und wird vorwiegend in Venezuela und Kenia kultiviert.




Beurteilung der Seife nach drei Wochen:
Geruch: anhaltend und angenehm
pH Wert: 9
Schaum: sehr gut
Verträglichkeit: gut,  
Leichter Peelingeffekt durch das Tonkabohnenpulver. Besser man nimmt nur ein Tonkabohnenölmazerat.  


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