CALENDULA LANOLIN KLASSIKER 1, 2, 3, 4, 7


Ein einfaches, klassisches Basis Rezept mit Lanolin (Wollwachs)  als Emulgator und Bienenwachs als Co-Emulgator in neuer Aufmachung.

Man merkt sich die Zahlen

1, 2, 3, 4
und die entsprechendenen Rohstoffe
in der Reihenfolge ihrer Schmelzpunkte für die Fettphase:
  1. Bienenwachs (65°C)
  2. Wollwachs (40°C)
  3. Sheabutter (35°C)
  4. Calendulaöl (-8°C)
dann die  magische Zahl
7
für die Wasserphase.
Rezept
Gesamtmenge: 17 g

Fettphase
1 g Bienenwachs
2 g Wollwachs
3 g Sheabutter
4 g Calendulaöl auf Mandelölbasis

Wasserphase
7 g Wasser  oder ein Hydrolat (bei Konservierung1.5 g Weingeist und 5.5 g Wasser )

Die prozentualen aufgerundeten Anteile: 
6% Bienenwachs
12% Wollwachs
18 % Sheabutter
24% Calendulaöl
40% Wasser

Herstellung
Lanolinbasierte Cremes benötigen keine speziellen Rührwerke, obwohl leistungsfähige Rührer verwendet werden können . Ein Milchshaker ist  für die feste Creme   zu schwach und ist deshalb nur am Anfang des Rührens geeignet. Aber es  geht ganz einfach mit einen kleinen Löffelstiel oder einem  Miniquirl.
Dabei muss beim Zugeben des Wassers etwas Geduld geübt werden.
Das Wasser wird immer schrittweise in das Öl eingearbeitet.  Erst muss alles emulgiert sein, bevor das nächste Wasser dazu kommt. Bei diesem Rezept sind es etwa sieben Emulgierungsschritte.

1. Fettphase bei  65 ° C schmelzen.
2. Wasserphase auf 65 ° C  erhitzen.
3. Wasserphase in die abgekühlte  Fettphase bei  50 ° C unter kontinuierlichem Rühren einrühren.
4. Geduldig rühren bis die Creme auf Handwärme abgekühlt hat.
5. Die Creme in eine Cremedose abfüllen
6. Am nächsten Tag die nachgedickte  Creme homogenisieren, damit eingeschlossene Luft entweicht und die Creme schön glänzend und feinporig wird.

Variationen
In die fertige Creme können bis zu 6% (1 g )  zusätzliche Öle oder Wirkstoffe dazu gegeben werden. Und für eine größere Menge , multipliziert  man die einzelnen Bestandteile mit dem entsprechenden Faktor. So multipliziert man z.B. für 50 g (51g)  alle Grammangaben mal drei.

Konservierung
In einer Broschüre für Apotheker von DAC und NRF: "Tabellen für die Rezeptur" vom Govi Verlag steht für wasserhaltige Wollwachsalkoholsalbe mit 50% Wassergehalt: "Keine Konservierung notwendig , jedoch empfehlenswert"
Ich stelle meine W/O-Cremes mit mindestens 60% Fettgehalt ohne Konservierung her, verwende sie aber nur maximal vier Wochen. Nachteilige Auswirkungen auf meiner Haut konnte ich bisher nicht beobachten. Die Creme sollte nach diesem Zeitraum entsorgt werden, auch wenn sie augenscheinlich noch gut aussieht.





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