EMULSIONEN


Emulsionen sind Zwei- oder Mehrphasensysteme , die mit Hilfe eines Emulgators eine dauerhafte Verbindung eingehen. Die eine Flüssigkeit, aus  feinsten Tröpfchen, liegt dispergiert in der anderen Flüssigkeit vor.  Der Emulgator verhindert eine frühzeitige Phasentrennung.  Mayonnaise oder Milch, sind bekannte Beispiele für Emulsionen.
Auch unsere kosmetischen Cremes und Lotionen sind Emulsionen und bestehen aus der Fettphase  und Wasserphase:
  

Fettphase

1. Öle (z.B. Mandelöl, Sheabutter )
2. Wachse (z.B. Bienenwachs, Beerenwachse)
3. Emulgatoren (z.B. Wollwachs, Stearate, Lecithin)
4. Konsistenzgeber ( z.B. Cetylalkohol)
5. Öllösliche (lipophile)  Wirkstoffe ( z.B. Vitamin E, Ascorbylpalmitat) 


Wasserphase

1. Wasser
2. Konservierungsstoffe (z.B. Alkohol)
3. Pflanzenextrakte ( z.B. Tinkturen, Hydrolate)
4. Verdickungsmittel ( z.B. Xanthan, Alginate)
5. NMF Stoffe ( z. B. Glycerin, Urea, Milchsäure, Hyaluron )
6. Wasserlösliche (hydrophile) Wirkstoffe  (z.B. Panthenol, Magnesiumascorbylphosphat)
7. Verdickungsmittel ( z.B. Xanthan, Alginate)


In Abhängigkeit von der Art der Rohstoffe und ihrer Verhältnisse, aber insbesondere  des jeweiligen Emulgators unterscheiden wir zwei grundsätzliche Emulsionstypen.

1. Öl - in Wasser - Emulsionen (O/W-Emulsionen)
2. Wasser-in-Öl-Emulsionen (W/O-Emulsionen)

In der O/W-Emusion bildet Wasser die kontinuierliche (äußere Phase)
Bei der W/O- Emulsion haben wir bei den Tröpfchen das Wasser durch Öl geschützt. Das Öl bildet die kontinuierlche Phase. W/O Emulsionen sind deshalb auch weniger anfällig gegenüber Kontaminierung.  




Übersicht und Einteilung der Lipide:
http://www.chemieunterricht.de/dc2/milch/lipide.htm

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