So sieht meine WeihnachtsSternenseife nach einem Tag aus. Sie wurde bereits angewaschen und schäumt sogar ein wenig. Die Farbe verändert sich. Gestern war sie noch gelb.
Mit dieser Seife habe ich sehr lange gewartet, bis ich mich dazu entschloss sie zu sieden. Das Rezept geht von einem sehr reduzierten Wasseranteil aus und enthält auch keine festen Schaumfette. Die Seife kam heute um 13.00 Uhr in die Form und um 17.00 Uhr konnte ich sie schon ausformen. Bei dem Rezept habe ich mich an ein Rezept von @jo gehalten, welches sie im Beautykosmos veröffentlicht hat.
Vielen Dank an alle , die an diesem Thread "Seifen mit Flüssigölen und reduziertem Wasser " im Beautykosmos mitgearbeitet haben. Eure Erfahrungen haben mir bei der Herstellung sehr geholfen. Ganz besonderen Dank an Jo, deren Seife ich auch ausprobieren durfte und die viel schöner als meine aussieht.
Rezept für die WeihnachtsSternenseife mit 500 g Ölen.
- 75% Olivenöl – kaltgepresst – 375 g
- 22% Avocadoöl – kaltgepresst – 110 g
- 3% Rizinusöl – raffiniert – 15 g
- 80 g destilliertes Wasser
- 64 g NaOH für 500 g Öl ergibt eine Seife mit 5% Überschussfett nach dem Soapcalc-Rechner.*
- 8 ml Seidenprotein
- 10 ml äth. Öle ( eine Mischung aus Vetiver und Benzoe)
- 2 Teelöffel Zucker
- 1Teelöffel Salz
Herstellung
Die Lauge und die Öle werden kalt verarbeitet.
Die Öle hatten bei mir Raumtemperatur und die Lauge beim Zusammenrühren mit dem Öl noch mind. 50°C. Das Andicken erfolgt langsam und erst durch die Zugabe der ätherischen Öle, die mit ein wenig Öl und dem Seidenprotein vermischt werden, bekommt die Lauge ziemlich schnell eine „Spur“.
Den Stabmixer habe ich nur sehr sparsam eingesetzt und lieber mit dem Kochlöffel gerührt.
Der Seifenleim wird in Einzelförmchen gegossen und für mind. 4 Stunden, isoliert an eine warme Stelle gestellt. Bei sehr filigranen Formen würde ich die Seife erst nach 10 Stunden ausformen.
* Bitte NaOH Angaben bei Rezepten immer noch Mal selbst überprüfen!
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