Diese Seife besteht aus 85% flüssigen Fetten und bestätigt nicht die allgemeine Regel, dass eine Seife mindestens 50% feste Fette enthalten muss, wobei Olivenöl als festes Fett gerechnet wird.
Außerdem habe ich trotz 15% festem Fett, das Wasser drastisch reduziert. Die Menge des Wassers liegt ganz leicht über der Menge des Natriumhydroxides. Rezept
- 400 g Mandelöl-unraffiniert
- 75 g Babassuöl unraffiniert
- 25 g Rizinusöl raffiniert
- 10 g Lavendelöl
- 5 g Orangenöl 5-fach
- 5 g Patchouliöl
- 5 g Ingweröl
- 5 g Seidenprotein
- 1.5 Teelöffel Zucker
- 1/2 Esslöffel Salz
- 68 g NaOH – nach dem Soapcalc Seifenrechner mit 5% Überschussfett
- 80 g destilliertes Wasser
Bemerkungen
Den Seifenleim habe ich ganz wenig erwärmt, da er nicht andicken wollte.
Innerhalb kurzer Zeit bildete sich eine „Spur“ , und ich konnte in sechs Einzelförmchen abfüllen.
Nach bereits drei Stunden konnte ich die Seife ausformen. Sie durchlief eine sehr schöne Gelphase, stand sie doch auch am warmen Kachelofen.
Die Seife ist sehr hart, sehr weiß und hat mit der Vierduftmischung eine lavendelige, warme Duftnote. Sie fühlt sich sehr fein und glatt an und hat keinerlei Lufteinschlüsse.
Eine gelungene Seife, mit der ich absolut zufrieden bin.
Der Soapcalcrechner weist eine Pflege mit 78 von 100 Punkten auf und die Reinigung liegt bei 10 von 100 Punkten.
Die Härte mit dem Wert unter 20 geht allerdings an der Wirklichkeit vorbei. Genau wie Olivenöl, scheint auch Mandelöl der Seife eine sehr gute Härte zu verleihen.